Dieser Jahr feiern wir das Leben 💖

Hallo Ihr Lieben,

ich hoffe sehr, dass es euch gut geht und ihr diese ersten Herbsttage genießen könnt.

Wir sind noch mitten im Herbst und trotzdem freue ich mich gerade riesig darüber, dass ich es dieses Jahr tatsächlich geschafft habe, „Einstimmen in die Heilige Zeit“ noch vor Oktober auszuschreiben.

Wer mich kennt, weiß, dass dieser Abend inzwischen zu einer richtigen Tradition geworden ist. Seit vielen Jahren kommen wir kurz vor Weihnachten zusammen, um uns gemeinsam auf die Heilige Zeit und die Rauhnächte einzustimmen.

Und gleichzeitig bedeutet Tradition für mich nicht, jedes Jahr dasselbe zu tun.

Das Leben bewegt sich. Wir bewegen uns. Und so darf auch ein Ritual lebendig bleiben und sich mit uns verändern.

In diesem Jahr möchte ich diesen Abend deshalb ganz besonders dem Leben und unserem Körper widmen.

Denn dieses Jahr war auch für mich bis hierher ein forderndes und bewegtes Jahr – und gleichzeitig ein unglaublich wachstumsreiches.

In den vergangenen Monaten hat sich dabei etwas noch einmal vertieft, das schon sehr lange zu meinem Leben und meiner Arbeit gehört: meine Verbindung zum Körper.

Ich arbeite seit so vielen Jahren mit dem Körper, über Yoga, Atem, Wahrnehmung und meine therapeutische Arbeit. Und trotzdem habe ich noch einmal tiefer erfahren, welchen Unterschied es macht, eine Veränderung nicht nur zu verstehen, sondern sie im eigenen Körper spürbar zu erleben.

Wir können so vieles über uns wissen. Wir können Zusammenhänge verstehen, Muster erkennen, Entscheidungen treffen und genau wissen, was wir eigentlich verändern möchten.

Und trotzdem kennen wahrscheinlich viele von uns diese Momente: Im Kopf ist alles klar und trotzdem kommen wir nicht ins Tun. Uns fehlt die Kraft, der Antrieb oder die Lebendigkeit. Wir wollen etwas und merken gleichzeitig, dass etwas in uns nicht mitkommt.

Wir versuchen dann manchmal, im Erdgeschoss aufzuräumen, während wir selbst noch oben im Dachgeschoss stehen.

Für mich ist der Körper deshalb zu einem noch wesentlicheren Zugang geworden. Denn wenn wir ihn mit hineinnehmen, können Erkenntnisse zu Erfahrungen werden. Wir können spüren, was sich verändert hat. Wir können unserer Kraft Ausdruck geben, wieder Bewegung erleben und auch wahrnehmen, was längst in uns gewachsen ist.

Und genau darum wird es in diesem Jahr auch bei „Einstimmen in die Heilige Zeit“ gehen.

Innehalten → Zurückblicken → Erkennen → Spüren → Würdigen → Ausrichten → Feiern

Ich möchte mit euch einen Raum öffnen, in dem wir einmal ganz bewusst auf das schauen, was bereits da ist.

Denn wir Menschen sind oft ziemlich gut darin zu sehen, was noch fehlt. Was wir noch brauchen. Was wir verändern wollen. Was wir im nächsten Jahr endlich schaffen möchten.

Aber was ist eigentlich mit all dem, was wir schon geschafft haben?

Was haben wir in diesem Jahr getragen und gemeistert? Wo sind wir über uns hinausgewachsen? Was können wir heute, was vor einem Jahr noch anders war? Welche Schritte sind wir gegangen, auch wenn sie nach außen vielleicht niemand gesehen hat?

Ich möchte, dass wir uns dafür einen Abend lang wirklich Zeit nehmen.

Dass wir stolz auf uns sein dürfen. Dass wir würdigen und ehren, welchen Weg wir gegangen sind. Und dass wir dies nicht nur denken, sondern über unseren Körper, über Atem, Bewegung, Musik und Ausdruck auch spürbar werden lassen.

Und ich freue mich besonders darauf, das gemeinsam zu erleben.

Denn es hat eine ganz eigene Kraft, wenn Menschen in einem Raum zusammenkommen und wir miteinander sehen, was jede und jeder Einzelne in diesem Jahr bewegt und geschafft hat. Wenn wir uns gegenseitig darin erleben und bezeugen, entsteht etwas, das weit über eine Jahresreflexion auf einem Blatt Papier hinausgeht.

Von dort aus richten wir unseren Blick nach vorne.

Was möchte ich in mein Leben einladen? Was ruft mich? Was möchte durch mich gelebt werden?

Und am Ende gehen wir gemeinsam ans Feuer.

Wir würdigen, was hinter uns liegt, geben dem Kommenden Raum und feiern miteinander das Leben.

Erinnern → Spüren → Bewegen → Ausrichten → Verkörpern → Feiern

Ich freue mich unglaublich auf diesen Abend und darauf, diese besondere Schwelle wieder mit euch gemeinsam zu begehen.

Einstimmen in die Heilige Zeit
19. Dezember 2026 · 17:00–20:00 Uhr
Frauenneuharting · 63 €
maximal 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Wenn der 19. Dezember ausgebucht ist, öffne ich einen zweiten Abend am 20. Dezember 2026.

Alle weiteren Informationen und die Anmeldung findet ihr hier:

→ Einstimmen in die Heilige Zeit

Herzensgrüße
Serpil

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